Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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1870-1879

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Vorgeschichte:

Laut Gemeinderatsprotokoll vom 30.04.1874:
Auf Grund er Ausschreibung des kgl. Bezirksamtes, werden die Gemeinden aufgefordert, Notfeuerwehren bzw. Pflichtfeuerwehren zu bilden. Die Gemeinde erstellte ein Verzeichnis von 102 Männern die hierzu gehörten.
Die Gemeindeverwaltung Kienberg meldete an das kgl. Bezirksamt, dass am 10.03.1874 eine freiwillige Feuerwehr mit 60 Mitgliedern gegründet worden sei.
Anregung hierzu gaben die Gebrüder Perreiter v. Ortmaring, Herr Lehrer Gg. Maier und Herr Pfarrer Zauner. Erster Vorstand wurde Lehrer Gg. Maier und erster Kommandant Herr Sebastian Perreiter.

1862

Die Gemeinde Kienberg hat eine Feuerlöschmaschine aus der Fabrik Kirmaier in München angeschafft.

1865

Dazu ein Bericht aus der Pfarrchronik von Pfarrer Zauner:
Feuerspritze in Kienberg: Von Beiträgen zur Pfarrkirche wurden mit Zustimmung der Wohltäter neunhundertdreissig Gulden zur Anschaffung einer neuen grossen Feuerspritze, die 1230 Gulden kostete verwendet. Diese Feuerspritze wurde der Gemeinde Kienberg schenkungsweise unter der Verpflichtung zur gehörigen fortwährenden Instandhaltung desselben überlassen.

1874

3. Mai: Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kienberg, auf Anregung von Herrn Georg Maier und Sebastian und Georg Perreiter mit 50 Mann.

4. Mai: Es musste an das kgl. Bezirksamt eine Liste von feuerwehrpflichtigen Männern in der Gemeinde eingereicht werden. Insgesamt 94 Männer. Eine Pflichtfeuerwehr wurde nicht mehr gefordert.

1876

1. Juni: Die Gemeinde Kienberg meldeten Bestand der FFW Kienberg mit 60 Mann

22. Okt.: halb 10 Uhr Weihe der Fahne für die FFW Kienberg.
Mittag 12 Uhr Hauptübung mit den Wehren Trostberg, Seeon und Obing-Alberteich.

1878

2. August: abends halb 8 Uhr alarmierte August Scholze, Knecht bei Hasenbichler, dass es in Altenmarkt brenne, worauf Sturm gelätet wurde und die Mannschaft zu 40 Mann sich sammelte und sofort um schritt maschiert und sodann auf Fuhrwerken an die Brandstätte geeilt wurde, woselbst man nach einviertel über 8 Uhr eintraf. (Brandplatz Angermühle). Die Mannschaft kam sofort zum Einsatz und blieb bis ein Uhr auf der Brandstätte.
Lob und Anerkennung vom Bezirksamt Traunstein, den 23. August 1878. Lob dem Feuerwehrmann August Scholze, Knecht beim Hasenbichler, welcher nach Bericht des Feuerwehrkommandanten durch rasches Überbringen der Botschaft von dem ausgebrochenen Brand in der Angermühle Altenmarkt, mittels Aufwandes und grosser kürperlicher Anstrengung die rasche Hilfeleistung er FFW Kienberg ermöglichte, für diese seine Aufopferung das Lob und die Anerkennung des unterfertigen Amtes.
 
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Schlagzeilen

Viele Dinge die uns Erwachsenen das tägliche Leben erleichtern, sind für unsere Kinder eine Bedrohung. Dabei ist es sehr leicht möglich durch einfache Maßnahmen die eigene Umgebung sicherer zu gestalten. Elektrische Steckdosen sollten mit einer Kindersicherung versehen sein. Zu gerne amen die Kleinen ihre Eltern nach und stecken Gegenstände in die Öffnungen in der Wand. Bedenken Sie auch, dass Kinder an elektrischen Leitungen ziehen können und so an eine ungesicherte Steckdose gelangen können. Eingesteckte Leitungen, zum Beispiel für den Fernseher, sollten daher für Kinder nicht zugänglich sein.