Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell MItgliederversammlung 2017

MItgliederversammlung 2017

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Am 5. Januar 2016 um 20 Uhr eröffnete Andreas Hochreiter die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kienberg e.V. im Gasthof zur Post vor 50 Mitgliedern. Zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Maximilian Gruber, Kendling, Georg Maier, Mörn, Josef Söll, Kienberg erhob sich die Versammlung zu beginn.

Andreas Hochreiter stellte fest, dass ordnungsgemäß der Satzung die Einladung erfolgte und gab die Tagesordnung bekannt. Sie wurde bereits bei der Einberufung veröffentlicht:

  1. Ehrungen 2017Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Schriftführers
  4. Bericht des Kassenwartes
  5. Bericht des Kommandanten
  6. Bericht des Jugendwartes
  7. Bericht des Vorstandes
  8. Ehrungen
  9. Wünsche und Anträge

 

Einwände gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben. Christian Watzl verlas das Protokoll der Versammlung 2016 und führte Protokoll.
Die Jugend förderte der Verein im vergangenen Jahr mit rund 900 EUR, für gut 500 EUR kaufte man eine neue Fahnenspitze. Patenschaft und das Fest der FF Rabenden schlugen mit rund 5,5 TEUR zu buche, wobei das Patenbitten auch gut 3 TEUR einbrachte. Auch das Grillfest verbesserte den Kassenstand um gut 1,2 TEUR. Der Kassenstand belaufe sich laut Florian Kreusel auf gut 13 TEUR. Auch dankte er den Spendern: Firma Diensthuber, Förderverein TUS und TUS Kienberg, Firma F&W Mediencenter, Josef Edtbauer, Burschenverein Kienberg, Firma Ionescu, Werner Sterzl und Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut.
Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig.

33 Einsätze mit 1000h wurden in 2016 abgearbeitet. Sie verteilten sich laut Hochreiter auf 3 Brände, 22 Technische Hilfeleistungen, 5 Sicherheitswachen und drei sonstige Einsätze (z.B. Verkehrsabsicherungen, Versanstaltungsbetreuung). Davon ereigneten sich 7 Einsätze in Nachbargemeinden. Er lobte auch die gute Ausrückzeit von 5 min mit dem ersten Fahrzeug und die Mannschaftsstärke bei Einsätzen. Die 52 Übungen waren im Schnitt mit 15 Mann gut besucht, so dass sich 1560 Übungsstunden ergaben. Trotz der Bereinigung von Karteileichen wurde die Aktivenzahl von 47, darunter 7 Frauen, dank dem Übertritt von Jugendlichen und auch dem Eintritt von Erwachsenen, gehalten werden. Von den Aktiven sind 19 Atemschutzgeräteträger, 8 Gruppenführer, 11 Maschinisten, 10 Sanitäter, 9 bei der Absturzsicherung und 18 haben eine Technische Hilfeleistungsausbildung. An Lehrgängen wurde absolviert: Truppführer (Gabi Günthör, Simone Ober), Technische Hilfeleistung (Simone Ober, Sabrina Wolferstetter), Maschinist (Florian Kreusel), Atemschutzgeräteträger (Alexander Erber), Rauchdurchzündungsanlage (Peter Ober, Peter Ober, jun.), Gruppenführer an der staatl. Feuerwehrschule (Florian Sedlmeier), Psycho-Soziale-Notfallversorgung (Gabi Günthör), Verbandsführer an der staatl. Feuerwehrschule (Martin Hochreiter), Erste Hilfe Kurs (Aktive und Jugend). Seinen Stellvertreter danke er u. a. für die Brandschutzerziehung in der 3. Klasse und im Kindergarten.
Zum Feuerwehrhausneubau hat sich aus seiner Sicht wenig getan und er wisse nicht was er dazu noch sagen solle. Er wies auch auf die geltende Rauchmelderpflicht für Wohnraum in Bayern hin. Kommandant und Kreisbrandmeister Martin Hochreiter schloss seine Ausführungen mit einem Dank an seine Aktiven, seinen Stellvertreter, die Gerätewarte, die Jugendwarte und ihre Helfer, die Inspektion, das Reinigungspersonal, die Gemeinde und die Gemeindeverwaltung.

In seinem ersten Bericht als Vorsitzender hatte Andreas Hochreiter gleich über rund 50 einzelne Termine zu berichten. Er tat dies glücklicherweise nur überblicksartig. Vor allem der Patenschaft für die Rabender Feuerwehr mit Patenbitten und dem Fest zusammen mit den Rabendnern und Kienberger Schützen waren viele Termine geschuldet. Für das Patenbitten musste sich der Verein sogar als Arbeitgeber registrieren lassen. In diesem Zusammenhang dankte Hochreiter Marlies Schmidt für ihre Unterstützung vor allem zur Einhaltung der gesetzlichen Regelungen dazu. Auch dankte er Paul Schuster mit seinem Team vom Schützenverein Kienberg. Über das viele Lob der Besucher freute sich Hochreiter sehr und dass sich die Rabendner so begeistert über die persönlichen Präsente beim Festabend zeigten. Das Steckerlfischgrillen am Karfreitag war wieder ein toller Erfolg, für den er sich beim Organisator Roland Ehmann und seinem Team Peter Emmer, Florian Hogger und Andreas Straßer bedankte. Weitere Termine waren Feuerwehrfeste, das jährliche Grillfest, das zu den am bestbesuchten seit Jahren zählte, die Einführung von Pfarrer Mehlich und Termine zum Feuerwehrhausneubau.
Er sei sich bewusst, dass in Kienberg mehrere große Projekte anstehen und wäre die Feuerwehr ein normaler Verein, müsse seiner Meinung nach die Turnhalle aufgrund der hohen Auslastung vor dem Feuerwehrhaus gebaut werden. Aber die Feuerwehr ist eben kein Verein, sondern eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. 13 Mängel fand die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) beim Kienberger Feuerwehrhaus. Hochreiter dankte auch KBR Gnadl für seine klaren Worte. Der KUVB ordnete temporäre Übergangsmaßnamen beim Bestandsgebäude an, die einen Neubau des Feuerwehrhauses aber nicht verzögern sollen. Anschließend zitierte Hochreiter noch Bürgermeister Urbauer, der hoffe dass die Feuerwehr nicht der Verlierer sei. Hochreiter meinte dazu: Die Feuerwehr sei nie der Verlierer, sondern der hilfsbedürftige Gemeindebürger, wenn die Feuerwehr nicht mehr komme, weil es ihr an motivierten Leuten fehle.
Abschließend dankte der Vorsitzende noch Florian Sedlmeier für die Entwicklung der Feuerwehr Kienberg App für die aufwändige Arbeit und Simone Ober für ihre Tätigkeit als Patenbraut mit Blumen.

Bürgermeister Hans Urbauer ging auf den Stand des Feuerwehrhausneubaues ein. Es handle sich um ein laufendes Verfahren und es müssen noch weitere Berechnungen erfolgen. Er relativierte die Mängelliste des KUVB und sagte dass viele Punkte als Sollpunkte angeführt seien. Auch gab er zu bedenken, je mehr in das alte Feuerwehrhaus investiert werde, desto länger würde es in Verwendung bleiben. Er findet es gut weiterhin im Gespräch zu bleiben, sich zusammenzusetzen und unklare Punkte auf den Tisch zu bringen.

Kreisbrandinspektor Christian Schnebinger lobte die gute Arbeit der Kienberger Feuerwehr. Er berichtete über den neuen Digitalfunk, der jetzt sehr gut laufe, aber auch Anfangs viel Arbeit machte. Zum Feuerwehrhausneubau wünschte er sich ruhige und sachliche Diskussionen, so dass sich danach noch alle in die Augen schauen können.
Abschließend ehrte KBI Schnebinger Georg Strell für seine 25jährige aktive Dienstzeit mit einer Urkunde und einem Ehrenzeichen des bayerischen Innenministers.


Bei Wünsche und Anträge lud Peter Emmer alle ein, beim 10 jährigen Gründungsfest des Burschenverein Kienberg mitzufeiern.
Mit einem umfassenden Dank an die Aktiven, die Jugend, die Gemeinde, die Facility Managerinnen, die Frauen die ihm immer Salat und Kuchen bringen, die Fahnenabordnung und den Vorstand schloss Andreas Hochreiter die Versammlung.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2017 um 15:17 Uhr  
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