Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Mitgliederversammlung 2015

Mitgliederversammlung 2015

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Ehrung

 

Protokoll Mitgliederversammlung 2015

 

Im Gasthof zur Post in Kienberg eröffnete Vorsitzender Roland Ehmann am 5. Januar 2015 um 20 Uhr die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kienberg e.V. 54 Mitglieder waren erschienen. Nach der einleitenden Begrüßung ließ Ehmann der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedenken: Leonhard Maier, Konrad Karl und Johann Brandmaier. Die Versammlung erhob sich dabei.Der Vorsitzende stellte fest, dass ordnungsgemäß der Satzung die Einladung erfolgte und gab die Tagesordnung bekannt. Sie wurde bereits bei der Einberufung veröffentlicht:

 

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Schriftführers
  4. Bericht des Kassenwartes mit Entlastung
  5. Bericht des Kommandanten und Jugendwartes
  6. Bericht des Vorstandes
  7. Ehrungen
  8. Wünsche und Anträge

Einwände gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben. Christian Watzl verlas das Protokoll der Versammlung 2013 und führte Protokoll. Dies wurde von Florian Hogger danach als langweilig kommentiert.

Über Einnahmen/Ausgaben informierte Andreas Hochreiter. Um die Unfallgefahr beim Transport der Tragkraftspritze zu reduzieren beschaffte der Verein einen Rollcontainer mit Totmannbremse für 3300 EUR. Das Grillfest erhöhte in diesem Jahr den Kassenstand um 1300 EUR. An Spenden gingen 830 EUR ein. Besonders dankte Hochreiter der Raiffeisenbank für ihre Spende eines Übungsdefibrillators. Der Kassenstand belaufe sich, laut Hochreiter auf rund 10 TEUR. Anschließend entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig.

Die 35 Einsätze mit 824h Einsatzstunden verteilten sich in 2014 auf 3 Brände, 23 Technische Hilfeleistungen, 1 Sicherheitswache und 8 sonstige Einsätze (Unterstützung Polizei, Verkehrsabsicherung). Zusätzlich absolvierten die 46 Aktiven (darunter 5 Frauen) 1080 Übungsstunden, eine Großübung in Obing bzw. Trostberg und einige legten das Leistungsabzeichen Wasser ab. Die Aktiven haben an folgenden Lehrgängen Teilgenommen: Truppmann( Christian Egger, Daniel Fürst, Christian Künzner, Sepp Fischer), Technische Hilfeleistung (Alexander Hochreiter, Christian Liebhart), Maschinist (Alexander Kaltenhauser), Rauchdurchzündungsanlage Übersee (Alexander Hochreiter, Thomas Neumayer) und mit 8 Mann war man beim Seminar „Patientengerechte Unfallrettung“ in Tacherting, so Martin Hochreiter. Die 3. Klasse der Grundschule Kienberg war zur Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr. Hochreiter wies auch auf die Rauchmelderpflicht in Bayern hin, die für Neubauten schon gelte und für Altbestände ab 2017. Der Digitalfunk solle seinen Probebetrieb im Oktober 2015 aufnehmen. Für Gewährung der Geldmittel danke er in diesem Zusammenhang der Gemeinde.Zusätzlich zum TS-Rollcontainer wurde auch eine neue Tragkraftspritze 10/10 beschafft. Hier wählte man bewusst ein einfaches und günstiges Modell. Hochreiter meinte, wenn sich in Kienberg etwas wie ein Trabi anhöre, wäre es die neue TS.

Anschließend ging der Kommandant noch auf den sehr unbefriedigenden Stand beim Feuerwehrhausneubau ein. Er erwähnte, dass es seit 2006 bei den Besichtigungen durch die Kreisbrandinspektion immer wieder zu Beanstandungen komme und das Haus nicht dem den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften entspreche. Die Praxis der Gemeinde, Gelder, die bereits 2012 für einen Grundstückskauf eingeplant wurden, von Jahr zu Jahr nach hinten zu verschieben, kritisierte der Kommandant. Laut Gemeinde habe der Wirt oberste Priorität und die Feuerwehr könne frühestens 2018 mit einem Grundstückskauf rechnen. Abschließend Dankte der Kommandant seinen Helfern.

Florian Hogger berichtete in Vertretung über die Jugendgruppe. 9 Jungen, 6 Mädchen. Mit ihnen beteiligte man sich neben den Jugendübungen am Kreisjugendfeuerwehrtag, am Wissenstest in Trostberg und auch an zwei Feuerwehrfesten. Im laufenden Jahr sei es zu 3 Austritten, wegen anderer Interessen bzw. aus beruflichen Gründen, und einem Neueintritt gekommen. Er überlege wegen es akuten Platzmangels im Feuerwehrhaus, 2015 keinen Jugendinformationstag zur Werbung neuer Jugendlicher zu veranstalten. Mit einem Ausblick für das Jahr 2015 schloss Hogger seine Ausführungen.

Vorsitzender Roland Ehmann berichtete über die Tätigkeiten des Vereins. Diese reichten von Kameradschaftsabend, Grillfest, Feuerwehrausflug zum Feuerwehrautomuseum Waldkraiburg, Feuerwehrfesten bis hin zum Volkstrauertag. Beim Dorfschießen konnte man diesmal den 3. Meistpreis und bei der Ringwertung auch den 3. Platz erreichen. 6 Sitzungen des Vorstandes fanden statt.

2. Bürgermeister Leonhard Maier dankte der Feuerwehr im Namen des Bürgermeisters für ihre Arbeit. Das Feuerwehrhaus werde kommen, wann, läge aber an den Finanzen, so Maier.

Kreisbrandmeister Christian Schnebinger hob die Image-Kampagne des Landesfeuerwehrverbandes hervor. Sie zeige Wirkung: Auch Erwachsene würden wieder der Feuerwehr beitreten. Er sei etwas entsetzt, dass der Wirt in Kienberg wichtiger sei als ein Feuerwehrhaus. Im Juni sei wieder eine Besichtigung. Das Ergebnis werde auch an die Regierung berichtet.

Für seine 25-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr Kienberg ehrte Christian Schnebinger anschließend Christian Watzl mit einem Ehrenzeichen und einer Urkunde des bayerischen Innenministers.

Bei Wünsche und Anträge machte Peter Emmer noch Werbung für den 1. Kienberger Wintertraum. Stv. Vorsitzender Peter Schmiduber lud ein sich bei Feuerwehrfesten zu beteiligen und dankte Roland Ehmann für seine Arbeit. Er werde immer besser. Auch der ehemalige Vorsitzende Peter Ober meldete sich zu Wort. Er wies auf die sehr beengte Raumsituation im Feuerwehrhaus hin und sähe als Gemeinderatsmitglied das neue Feuerwehrhaus finanziell möglich, wenn das Geld anders verteilt worden wäre. Er machte klar, dass nicht die Feuerwehrler ein neues Haus wollen, sondern die Gemeinde ein neues Haus brauche.

Mit einem umfassenden Dank an seine fleißigen Helfer aus Verein und den Reihen der Aktiven, besonders bei der Fahnenabordnung Fähnrich Thomas Gruber und Begleiter Ober Peter jun. und Bernhard Aiblinger, schloss Roland Ehmann die Versammlung.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. März 2015 um 16:35 Uhr  
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Jährlich sterben in der Bundesrepublik etwa 600 Menschen an den Folgen von Verbrennungen oder ersticken im Brandrauch. 6.000 werden dBrände passieren zu Hause. adurch verletzt.Eine immer noch unterschätzte Gefahr ist die Rauchentwicklung. Rauchvergiftungen machen etwa 80 Prozent der Todesursachen bei Bränden aus. Rauchmelder retten Leben!