Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung 2014

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EhrungenVorsitzender Roland Ehmann eröffnete am 5. Januar 2014 um 20 Uhr die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kienberg e.V. im Gasthof zur Post in Kienberg vor 55 Mitgliedern. Nach einer kurzen Begrüßung erhob sich die Versammlung und gedachte der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder: Alois Götzberger, Josef Hogger, Karl Mayer und Hans Zeller.


Der Vorsitzende stellte fest, dass ordnungsgemäß der Satzung die Einladung erfolgte und gab die Tagesordnung bekannt. Sie wurde bereits bei der Einberufung veröffentlicht:


  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Schriftführers
  4. Bericht des Kassenwartes mit Entlastung
  5. Bericht des Kommandanten und Jugendwartes
  6. Bericht des Vorstandes
  7. Ehrungen
  8. Wünsche und Anträge

Einwände gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Christian Watzl verlas das Protokoll der Versammlung 2013 und führte Protokoll.

Andreas Hochreiter berichtete über eine ausgeglichene Kassenführung. Größere Ausgaben waren die Zuschüsse an die Gemeinde für eine Beschaffung einer Wärmebildkamera mit 750 EUR und für einen Hilfeleistungssatz mit 4400 EUR. Spenden gingen in Höhe von 1600 EUR ein und der Kassenstand belaufe sich auf rund 11,5 TEUR so der Kassenwart. Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig.

 

Kommandant Martin Hochreiter berichtete von einem überaus einsatzreichem Jahr mit 73 Einsätzen, 19 davon außerhalb der eigenen Gemeinde mit 1852 Einsatzstunden. Darunter mussten die 44 Aktiven davon 5 Frauen 4 Brände, 58 Technische Hilfeleistungen, davon 3 Verkehrsunfälle, 5 Sicherheitswachen, 2 BMA-Fehlalarme und 4 sonstige Einsätze, wie Unterstützung der Polizei oder Verkehrsabsicherung abarbeiten.

Die hohe Einsatzzahl in 2013 ist vor allem dem Hochwasser mit 27 Einsätzen und dem Hagel mit 10 Einsätzen geschuldet. Das sich die Feuerwehr bei der Firma Hogger Pumpen ausleihen konnte bedankte sich der Kommandant besonders. Ebenso bei den Arbeitgebern, die die Feuerwehrdienstleistenden für diese Einsätze problemlos freistellten. Auch erwies sich der Gerätewagen Logistik bei den Hageleinsätzen als ein optimales Hilfsmittel. Daneben absolvierten die Aktiven 36 Übungen mit insgesamt 1080 Stunden und zusätzlich je eine Großübung in Trostberg, Obing und Altenmarkt.

Für die Spende eines Defibrillator durch die Firma Solarpartner Süd GmbH bedankte sich der Kommandant. Im Juni wurde diese Firma für die Verdienste um das Ehrenamt mit einer Auszeichnung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und des Landesfeuerwehrverbandes Bayern geehrt.
Weiterhin wurden in 2013 ein Beamer für Schulungszwecke, ein neuer Sanitätsrucksack und eine Schmutzwasserpumpe beschafft. Hochreiter bedankte sich für die schnelle Beschaffung der Pumpe bei der Gemeinde.

An folgenden Lehrgänge haben die Aktiven teilgenommen: Truppmann (Gabi Günthör, Sabrina Groß, Maximilian Hausberger, Simone Ober, Verena Thurner), Truppführer (Alexandra Hochreiter, Alexander Hochreiter, Alexander Kaltenhauser, Thomas Neumeier), Wasserförderung über lange Schlauchstrecke (Andreas Ullrich), Absturzsicherung (Alexander Hochreiter, Florian Kreusel, Georg Künzner), Maschinist (Peter Schmidhuber), Rauchdurchzündungsanlage in Übersee (Martin Hochreiter).

Darüber zeigte sich Hochreiter bei der Suche eines Standortes für ein neues Feuerwehrhaus zuversichtlich. Der Bürgermeister und er hätten schon eine gemeinsame Vorstellung. 2014 solle auch wieder ein Leistungsabzeichen abgelegt werden. Abschließend dankte der Kommandant Herbert Maier für die Leitung der Absturzsicherung, der Gemeinde für die stete Unterstützung und dem Reinigungspersonal für das saubere Feuerwehrhaus.

Jugendwart Christian Liebhart berichtete, dass beim Jugendinformationstag 5 Jungen und 4 Mädchen für die Feuerwehr gewonnen werden konnten. Die 15 Jugendlichen darunter 6 Mädchen nahmen u.a. am Wissenstest teil und in 2014 möchte Liebhart mit ihnen das Jugendleistungsabzeichen ablegen.

Vorsitzender Roland Ehmann berichtete wieder über die Tätigkeiten des Vereins. Dazu zählten Kameradschaftsabend, Grillfest, Mitarbeit am Kapellenfest, Besuch der Feuerwehrfeste in Trostberg, Albertaich, Hart, Titlmoos und in Emertsham. Auch zum Kameradschaftsabend in Emertsham war man eingeladen, da der Verein beim Fest Musik mitbrachte. Auch am Volkstrauertag beteiligte sich die Feuerwehr wieder. Beim Dorfschießen konnte man in diesem Jahr den 2. Meistpreis und den 2 Platz bei der Ringwertung erreichen. Über das Jahr verteilt traf man sich zu sechs Vorstandssitzungen.

Für die Leistungsbereitschaft bei den vielen Hochwassereinsätzen bedankte sich Bürgermeister Hans Urbauer. Dies zeige wie wertvoll eine Feuerwehr sei. Zum Feuerwehrhaus meinte er, es sei in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt den Standort für ein neues Haus zu fixieren. Abschließend wünschte er sich, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr so weiterginge wie bisher.

Kreisbrandmeister Hans Gnadl lobte den guten Ativenstand der Wehr, wünschte sich jedoch eine höhere Zahl an Atemschutzgeräteträgern. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die Faserbelastung bei Einsätzen hin, bei denen CFK Bauteile vorkommen, z.B. bei Ultraleichtflugzeugen. Er möchte auch, dass die Feuerwehr auf Schule und Kindergarten selbständig zugehe, um dort Brandschutzerziehung zu betreiben. Ebenso bat er sich an der Image-Kampagne des LFV zu beteiligen und das eine oder andere Werbemittel zu beschaffen. Abschließend mahnte der KBR wiederholt die Parkplatzsituation am Feuerwehrhaus an und warb für einen baldigen Neubau.

Für ihren 25-jähriegen Einsatz als Aktive der Feuerwehr Kienberg ehrte Hans Gnadl anschließend Roland Ehmann und Alfons Söll mit einem Ehrenzeichen und einer Urkunde des bayerischen Innenministers.

Mit einem umfassenden Dank an seine fleißigen Helfer aus Verein und den Reihen der Aktiven, besonders bei Peter Schmidhuber und Andreas Hochreiter, die ihn während seines Krankenstandes sehr unterstützten schloss Roland Ehmann die Versammlung.

 


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Januar 2014 um 13:37 Uhr  
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Schlagzeilen

Immer wieder werden die Feuerwehren zu Bränden gerufen, die durch mit Feuer spielende Kindern ausgelöst wurden. Streichhölzer und Feuerzeuge müssen unbedingt an sicheren, für die Kinder nicht erreichbaren Orten aufbewahrt werden. Vertrauen sie ihnen nie offenes Feuer, zum Beispiel eine brennende Kerze oder Zündquellen an und lassen Sie Kinder nie damit unbeaufsichtigt. Ein Feuerzeug sollte nach Gebrauch sofort wieder an einem für das Kind nicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden.