Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Mitgliederversammlung 2011

Mitgliederversammlung 2011

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Neue Aktive 2010Im Schnitt 2,6 Einsätze pro Monat, die sich auf 3 Brände, 27 Technische Hilfeleistungen und 2 Sicherheitswachen über das Jahr verteilten, hatten die derzeit 44 Aktiven - darunter zwei Frauen - der Feuerwehr zu bearbeiten, so Kommandant Martin Hochreiter. Auf der Mitgliederversammlung am 5. Januar 2010 berichtete der Kommandant weiter, dass fünf Jugendliche (<Foto folgt>) zu den Aktiven übernommen wurden, die sich sehr interessiert an den 26 Übungsabenden und den 2 Großübungen in Obing und Emertsham beteiligten. Den Feuerwehren, die die Großübungen ausrichten, dankte der Kommandant für die Organisation.

Das im letzten Jahr beschaffte Gasmessgerät bewähre sich hervorragend und wurde in diesem Jahr bei drei Einsätzen benötigt. Die Leitung der Sanitätsgruppe wurde an Martina Kufer und Alexandra Hochreiter übergeben um hier eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Die absolvierten Lehrgänge in 2010 reichten von Ausbildungen im holzbefeuerten Brandcontainer über patientengerechte Unfallrettung, Lehrgang Technische Hilfeleistung und Wasserförderung über lange Schlauchstrecken bis hin zum Atemschutzgeräteträger-Lehrgang.

Kurz ging der Kommandant auf die von der Gemeinde im Juni erhobene Gebührensatzung zur Abrechnung von Feuerwehreinsätzen ein. Die Satzung soll eine geregelte und gerechte Verrechnung der Einsätze ermöglichen. Arbeiten der Brandbekämpfung bzw. Mensch- oder Tierrettung zuzuordnen sind, seien auch weiterhin kostenfrei.

Feuerwehr und Gemeinde stellten im Juli an die Regierung einen Antrag auf Förderung eines neuen Hilfeleistungssatzes (Spreizer & Schneidgerät), da die vorhandenen Geräte bei neuen Fahrzeugen immer wieder an ihre Leistungsgrenze stoßen. Kreisbrandrat Hans Gnadl meinte allerdings, dass aufgrund begrenzten Förderbescheide man sich wohl noch etwas gedulden müsse, bis dem Antrag statt gegeben werden könne.

Auch kritisierte der Kommandant wiederholt die Parkplatzsituation um das Feuerwehrhaus. Schon öfters sei es vorgekommen, dass bei Einsätzen die Aktiven weit entfernt parken mussten und es auch schon Verzögerungen beim Ausrücken gab, da die Feuerwehrausfahrt zugeparkt war. Durch die stille Alarmierung bekommen die Bevölkerung nicht mehr jeden Einsatz mit und sei manchmal überrascht, wenn die Feuerwehr ausrücke.

Rohland Ehmann berichtete kurz über die seit Oktober neu bestehende Jugendgruppe mit 10 Jugendlichen, daruter drei Mädchen. Die Jugendlichen konnte man bei einem Jugendinformationstag gewinnen, zu dem man 60 Jugendliche der Gemeinde eingeladen hatte.

Bürgermeister Hans Urbauer dankte der Feuerwehr für Ihre Arbeit und wünschte Ihr, dass auch der gesellige Teil nicht zu kurz komme. Den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus könne er und der Gemeinderat verstehen und es sei klar, dass die Lage alles andere als optimal sei. Er könne aber noch keine verbindlichen Zusagen machen, da dies auch von der finanziellen Lage und der wirtschaftlichen Entwicklung in der Gemeinde abhänge. Auf alle Fälle wollen Gemeinde und Feuerwehr dazu in Kontakt bleiben.

Ehrung Peter OberDer Kassenwart Andreas Hochreiter berichte über die Finanzen des Vereins. Der von der Feuerwehr veranstalteten Disco-Party in Labering sei es zu verdanken, dass der Kassenstand sich weiter erhöht hat. Auch dankte er dem Burschen- und Schützenverein für Ihre Spende über 1500 EUR. Größere Ausgaben vielen in diesem Jahr nur bei den Festen von Burschen- und Schützenverein an.

Vorstand Peter Ober begann mit einem Abriss über die Vereinsaktivitäten, die von Kameradschaftsabend, Hochzeiten, Kienberger Festwochen, Priminz, Dorffest bis zum Vereinsausflug reichten. Beim Ausflug besuchte man das Dokumentationszentrum Obersalzberg, das Salzbergwerk in Berchtesgaden und kehrte gemütlich ein. Auch der neue Kienberger Maibaum wurde zusammen mit dem Burschenverein gefällt. Allerdings war er danach schnell gestohlen worden, so Peter Ober. Abschießend dankte er all seinen zuverlässigen Helfern recht herzlich.

Zum Schluss durfte Peter Ober sich noch für seine 25-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr durch Kreisbrandrat Hans Gnadl ehren lassen, der ihm dazu eine Urkunde des Bayerischen Innenministers überreichte.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 23:58 Uhr  
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Schlagzeilen

Im Allgemeinen gilt Wasser als das Löschmittel Nr. 1. Doch nicht für jeden Brandfall ist Wasser die erste Wahl. Im Falle eines Fettbrandes, beispielsweise einer brennenden Fritteuse, führt Wasser zu einer explosionsartigen Verpuffung und in Sekundenschnelle brennt eine Küche lichterloh. Damit dies nicht passiert, raten die Feuerwehren einen Fettbrand mit einem Feuerlöscher, der für Fettbrände geeignet ist, abzulöschen oder einfach mit einem Deckel dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. Die Energiezufuhr (Gas/Strom) des Herdes muss abgeschaltet werden. Löschdecken eignen sich nicht, denn sie können durchbrennen.