Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Mitgliederversammlung 2010

Mitgliederversammlung 2010

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Peter Ober eröffnete am 5. Januar 2010 um 20h im Gasthof zur Post in Kienberg die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kienberg e.V vor etwa 50 Mitgliedern. Zu Beginn gedachte er der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Georg Maier und Egon Wentenschuh.

Ehrenkommandant Karl Kassenwart Andreas Hochreiter informierte, dass der Verein die Jugend mit rund 470 EUR gefördert hatte. Die Gemeine erhielt für den Kauf eines Gasmessgerätes und ein Fernwärmethermometer 2000 EUR vom Verein. Er sprach einen Dank an Herrn Wild von der Firma F&W Mediencenter aus, der der Feuerwehr 500 EUR spendete, ebenso den ortsansässigen Biogasbauern für Ihre Spende von jeweils 200 EUR. Auch dankte der Kassenwart Georg Strell für die sehr gute Führung des Arbeitskontos. Abschließend konnte er einen Kassenstand von 9,5 TEUR feststellen. Die Versammlung entlastete daraufhin den Vorstand einstimmig.

 

Erstmalig gab der am 9. Januar 2009 gewählte Kommandant Martin Hochreiter seinen Tätigkeitsbericht ab. Die Feuerwehr hatte im letzten Jahr 36 Einsäte mit 728 Einsatzstunden abzuarbeiten. Dabei handelte es sich um 5 Brände, 4 Sicherheitswachen, 1 Fehlalarm und 26 Technische Hilfeleistungen. Nur 4 Einsätze fanden in der eigenen Gemeinde satt. Weiter berichtet er, dass 25 Übungen durchgeführt wurden und die Aktivenzahl sich auf 35 belaufe, darunter 2 Frauen. Die Feuerwehr hatte letztes Jahr 16 Atemschutzgeräteträger, 9 Maschinisten, 6 Feuerwehr-Sanitäter, 2 Gerätewarte und 2 Atemschutzgerätewarte. Die Gerätewarte leisteten für Wartungen und Reparaturen 162 Stunden, was etwa 14 Stunden pro Monat entspricht. Folgende Lehrgänge besuchten die Aktiven: Motorsägenkurs (Peter Emmer, Thomas Gruber, Martin Hochreiter, Florian Kreusel, Herbert Maier, Gregor Steinberger), Truppführer (Peter Emmer, Florian Hogger, Florain Kreusel, Martina Kufer), Truppmann (Alexander Kaltenhauser), Maschinist (Thomas Gruber), Gerätewart auf der staatl. Feuerwehrschule Geretsried (Christian Brandl). Auch einen Ausflug machten die Aktiven, so Kommandant Hochreiter. Sie besuchten den Rettungshubschrauber Christoph 14 in Traunstein. Dort durfte man auch gleich praktische Erfahrung im Be- und Entladen von Patienten üben. Abschließend dankte er den Arbeitgebern für die Freistellung der Aktiven bei Einsätzen.
Roland Ehmann berichte über die 11 Mitglieder der Jugendgruppe, die 11 Übungen durchführten, wobei jede Übung mit 5-6 Jugendfeuerwehrmitgliedern besucht war. Besonders erwähnte er Alexander Hochreiter, der bei 9 Übungen anwesend war. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich am Kreisjugendfeuerwehrtag in Traunstein und war zusammen mit der Schützenjugend beim Kart-Fahren in Marktl. Für die Organisation dankte er Florian Hochreiter. Dieses Jahr werden alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven wechseln und man wolle daher wieder neue Mitglieder einladen. Abschließend dankte er noch seinen tatkräftigen Helfern Christian Brandl, Florian Hogger und Markus Maier.

 

Vorsitzender Peter Ober berichtet über das Vereinsleben. Man beteiligte sich an der Rosenmontagsgaudi und an zwei Feuerwehrfesten und veranstalte zusammen mit dem TUS Kienberg eine Sport-Alarm-Party. Das Grillfest viel in diesem Jahr wegen schlechtem Wetter aus. Auch das Dorfest viel wegen schlechtem Wetter aus, allerdings organisierte man mit großem Erfolg spontan eine Ausweichparty in kleinerem Rahmen im und vor dem Feuerwehrhaus. Der Erlös kam der Typisierungsaktion für den leukämiekranken Thomas Unterforsthuber zugute. Der Höhepunkt des Jahres allerdings war, so der Vorsitzende, der Diebstahl des Emertshamer Maibaums zusammen mit dem Burschenverein Kienberg. Ober lobte begeistert die gute Zusammenarbeit beider Vereine und die ausgezeichnete Stimmung während der Tage und Nächte der Maibaumwache und nicht zuletzt beim Aufstellen des Maibaums. Auch die Emertshamer waren begeistert, so Peter Ober.
Abschließend dankte er den Uniformträgern für ihre zahlreiche Teilname am Volkstrauertag.

Anschließend informierte Peter Ober, dass der Vorstand den ehem. Kommandanten Bernhard Karl der Versammlung zur Wahl zum Ehrenkommandanten vorschlägt. Martin Hochreiter und Peter Ober ließen die vergangen Jahre und Tätigkeiten seit seinem Eintritt 1976 noch einmal Revue passieren. Bei der anschließenden Wahl wurde der Vorschlag des Vorstandes einstimmig angenommen.

Kreisbrandinspektor Paul Klinger informierte über die Anstehende Umstellung der alarmauslösenden Stelle auf die Integrierte Leitstelle Mitte dieses Jahres, den Ersatz der 7 Alarmstufen durch 57 Alarmstichwörter und dass nun ein Computerprogramm die Einheiten für eine Einsatzstelle zusammenstelle. Auch die Einführung des Digitalfunks 2013 sei nun relativ sicher. Er kritisierte dabei jedoch die hohen Kosten für die Kommunen, die durch den Digitalfunk aber auch durch die aktuelle Führerscheinregelung entstehen werden.

Bürgermeister Hans Urbauer bekräftige nochmals, dass er zu seiner Aussage, die er letztes Jahr machte stehe. Ebenso bat er die Kreisbrandinspektion die Betriebe, die Ihre Mitarbeiter zu Feuerwehreinsätzen problemlos freistellen, stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Da 2010 die Festwochen von Burschen- und Schützenverein stattfinden bat Anton Hochreiter vor allem die Aktiven um ihre Mithilfe, da dies auch ein Fest für das ganze Dorf werde.

Mit einem Umfassenden Dank schloss Peter Ober die Versammlung. Er dankte der Jugend und den Aktiven für ihre Unterstützung und Einsatzbereitschaft, der Gemeinde für die Überlassung des Nebengebäudes bei der Salzhalle und für die Jugendförderung, Christian Watzl für den Aufbau einer neuen Internetpräsenz, den drei Raumpflegerinnen für Ihr unermüdliches Streben nach Sauberkeit im Feuerwehrhaus und Herbert Maier für den stets schönen Fahnenschmuck.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Januar 2010 um 18:55 Uhr  
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Schlagzeilen

Immer wieder werden die Feuerwehren zu Bränden gerufen, die durch mit Feuer spielende Kindern ausgelöst wurden. Streichhölzer und Feuerzeuge müssen unbedingt an sicheren, für die Kinder nicht erreichbaren Orten aufbewahrt werden. Vertrauen sie ihnen nie offenes Feuer, zum Beispiel eine brennende Kerze oder Zündquellen an und lassen Sie Kinder nie damit unbeaufsichtigt. Ein Feuerzeug sollte nach Gebrauch sofort wieder an einem für das Kind nicht zugänglichen Ort aufbewahrt werden.