Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Übung „Schwerer Verkehrsunfall“

Übung „Schwerer Verkehrsunfall“

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Einsatzübung 1Einsatz für Florian Kienberg. Schwerer Verkehrsunfall auf der Gemeindeverbindungsstraße Kienberg – Emertsham, Abzweigung Mauern. Mehrere Personen eingeklemmt. So lautete die Alarmmeldung mit der die Feuerwehren Kienberg und Emertsham sowie der ‚Helfer vor Ort’ Schnaitsee am frühen Nachmittag des 24. Novembers alarmiert wurden – eine Einsatzübung.

Einsatzübung 2  Nach kurzer Anfahrt erreichten die insgesamt 27 Einsatzkräfte die Unfallstelle. Zwei PKW, ein Traktor und ein Roller waren am angenommenen Unfall beteiligt, sechs verunglückte Personen. Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte stellte der auf der Seite liegende PKW dar, der bereits zu brennen begann.
Christian Watzl, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Kienberg übernahm die Einsatzleitung. Der Brand war schnell gelöscht, die Versabsicherung erstellt. Rettungsdienst und Feuerwehr betreuten die verletzen Personen. Die beiden Feuerwehren übernahmen anschließend, nach Sicherung der Unfallfahrzeuge, die Rettung der eingeklemmten Personen. Eine Person musste nach Anweisung des Rettungsdienstes durch eine so genannte Crash-Rettung befreit werden. Es musste hier also schnell gehen. Die weiteren Personen konnten „normal“ befreit werden – so schonend wie möglich. Hier arbeiteten die beiden Feuerwehren mit dem Rettungsdienst optimal Hand in Hand. Die geretteten Personen wurden registriert und der weiteren Betreuung übergeben.

Einsatzübung 3Anschließend diskutierten alle Beteiligten die Erfahrungen und Geschehnisse im Feuerwehrhaus und kamen zu einer positiven Beurteilung. Es hat sich gezeigt, dass die  regelmäßigen Übungen fruchten, was sich in einem professionellen Einsatzablauf und routinierten Handgriffen zeigte. Jeder Teilnehmer wird aber auch das eine oder andere an neuer Erfahrung mitnehmen können. Zum Schluss stärkten sich die Teilnehmer bei einer kleinen, von der Gemeinde bereitgestellten, Brotzeit.

Martin Hochreiter, Christian Brandl, Florian Hogger und Martina Kufer organisierten die Übung. Selbst das Kommando der Wehr wusste nur, dass eine Übung stattfindet. Art und Umfang waren nur dem Organisationsteam bekannt. Etwa 30 Vorbereitungsstunden waren dazu notwendig. Wofür sich die Feuerwehr nochmals sehr herzlich bedanken darf; ebenso bei den sehr realistisch geschminkten – und sehr tapferen - Verletzen Alexandra Bittmann, Alexander Hochreiter, Katharina Hogger und Gregor Steinberger sowie dem HvO Schnaitsee für ihre kurzfristige Unterstützung.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Februar 2009 um 17:59 Uhr  
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Schlagzeilen

Im Allgemeinen gilt Wasser als das Löschmittel Nr. 1. Doch nicht für jeden Brandfall ist Wasser die erste Wahl. Im Falle eines Fettbrandes, beispielsweise einer brennenden Fritteuse, führt Wasser zu einer explosionsartigen Verpuffung und in Sekundenschnelle brennt eine Küche lichterloh. Damit dies nicht passiert, raten die Feuerwehren einen Fettbrand mit einem Feuerlöscher, der für Fettbrände geeignet ist, abzulöschen oder einfach mit einem Deckel dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. Die Energiezufuhr (Gas/Strom) des Herdes muss abgeschaltet werden. Löschdecken eignen sich nicht, denn sie können durchbrennen.