Freiwillige Feuerwehr Kienberg

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Start Aktuell Einsatzübung der Feuerwehren Kienberg und Schnaitsee

Einsatzübung der Feuerwehren Kienberg und Schnaitsee

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Einsatzübung 1Einsatz für Florian Kienberg. Schwerer Verkehrsunfall auf der Gemeindeverbindungsstraße Holzhausen – Kirchstätt. So lautete die Alarmmeldung mit der die Feuerwehren Kienberg und Schnaitsee, sowie der ‚Helfer vor Ort’ Schnaitsee gegen 14 Uhr  am 19. Juli alarmiert wurden – eine Einsatzübung.

  Einsatzübung 2Nach kurzer Anfahrt erreichten die Einsatzkräfte die Unfallstelle. Zwei PKW, ein Lastwagen mit Gülleanhänger und ein Fahrrad waren am angenommenen Unfall beteiligt, sieben verunglückte Personen. Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte stellte der unter dem Gülleanhänger stark eingeklemmte PKW mit drei Verletzten dar.
Die Verkehrsabsicherung war schnell erstellt, der Brandschutz sichergestellt. Rettungsdienst und Feuerwehr betreuten die verletzen Personen. Die beiden Feuerwehren übernahmen nun, nach Sicherung der Unfallfahrzeuge, die patientenschonende Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen. Hier arbeiteten die beiden Feuerwehren mit dem Rettungsdienst Hand in Hand.

Einsatzübung 3Anschließend wurden die Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Zweiter Übungsalarm: Verdächtige Rauchentwicklung in der Kiesgrube bei Lahr. Diesmal mussten die Feuerwehren zum Löschen in Brand geratener Fahrzeuge ausrücken. Dank des mitgeführten Wassers und Schaummittels war dieser Brand binnen weniger Minuten gelöscht.

Danach diskutierten die Beteiligten ihre Erfahrungen und Geschehnisse bei einer kleinen Brotzeit, die die Gemeinde Kienberg spendierte. Auch über den einen oder anderen Fehler sprach man offen. Dies zeigt auch, wie außerordentlich wichtig solch realistische Übungen für eine ständige Verbesserung der Qualität von Rettungsmaßnahmen sind. In Summe: ein lehrreicher - auch anstrengender -  und außenordentlich gelungener Übungsnachmittag.

Einsatzübung 5Einsatzübung 4Auch in diesem Jahr organisierten wieder Martin Hochreiter, Christian Brandl, Florian Hogger und Martina Kufer diese Übung, mit selbst dem Kommando der Wehr unbekanntem Thema. Wofür sich die Feuerwehr nochmals sehr herzlich bedanken möchte, ebenso bei den sehr realistisch geschminkten – und sehr tapferen - Verletzen Alexandra Bittmann, Andreas Grabmüller, Alexander Hochreiter, Andreas Pfisterer, Klaus Schillinger und Claudia Utschig. Ein Dank auch an die Firma Hogger, die uns Fahrzeuge und Kiesgrube zur Verfügung stellte, und nicht zuletzt an alle beteiligten Helfer, die hierzu Ihren freien Samstagnachmittag einbrachten.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Februar 2009 um 17:39 Uhr  
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Schlagzeilen

Im Allgemeinen gilt Wasser als das Löschmittel Nr. 1. Doch nicht für jeden Brandfall ist Wasser die erste Wahl. Im Falle eines Fettbrandes, beispielsweise einer brennenden Fritteuse, führt Wasser zu einer explosionsartigen Verpuffung und in Sekundenschnelle brennt eine Küche lichterloh. Damit dies nicht passiert, raten die Feuerwehren einen Fettbrand mit einem Feuerlöscher, der für Fettbrände geeignet ist, abzulöschen oder einfach mit einem Deckel dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. Die Energiezufuhr (Gas/Strom) des Herdes muss abgeschaltet werden. Löschdecken eignen sich nicht, denn sie können durchbrennen.